Sonnencreme Test

Das Test- und Vergleichsportal YOUNEEQ präsentiert Dir die besten Sonnencremes.

Sonnencreme Test & Vergleich

Sonnencreme Test 2018 & alles über Sonnenschutz

Welche Sonnencreme ist die Beste?

Dieser Frage widmen wir uns in unserem Sonnencreme Test 2018.

In unserem Sonnencreme Test haben wir Sonnenschutz Produkte aus verschiedenen Preisklassen getestet und miteinander verglichen. Hier erfährst Du, welche Sonnencreme Dich nicht nur zuverlässig schützt, sondern:

  • welcher UV Filter und Wirkstoffe verwendet wurde
  • ob Duftstoffe, Allergene oder Schadstoffe enthalten sind
  • ob Preis/Leistung in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen

Für die tägliche Anwendung spielen natürlich noch die Anwendung sowie die Hautpflege eine große Rolle.

Sonnencreme Test & Vergleich

(Stand: Oktober 2018)
Test-Sieger 1 Ringana Sonnencreme Test

Ringana Sonnencreme Test

"SEHR GUT" (Note: 1,4) ★★★★★
LSF 20, Sonnenschutz für die ganze Familie, mineralische Sonnencreme, für alle Hauttypen & jedes Alter, enthält keine bedenklichen Farb-, Duft- und Konservierungssstoffe, keine Nanopartikel, Inhaltsstoffanalyse: sehr gut, Inhalt: 125 ml

0
37,80 € (Lieferbar in 1-5 Tagen) zum Angebot
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2 Ultrasun Face Sonnencreme Gesicht Test

Ultrasun Face Sonnencreme Gesicht Test

"SEHR GUT" (Note: 1,4) ★★★★★
LSF: 50+, Sonnenschutz und Anti-Aging, für normale, sensible und fettige Haut, chemische & mineralische Filter, keine kritischen Inhaltsstoffe, Inhalt: 50 ml

9.2
3 Ultrasun Mineralischer Sonnenschutz Test

Ultrasun Mineralischer Sonnenschutz Test

"SEHR GUT" (Note: 1,5) ★★★★★
LSF: 30 oder 50, mineralische Sonnencreme, auch für Kinder getestet, NATRUE* zertifiziert, hinterlässt keinen unangenehmen weißen Film, Inhalt: 100ml

0
4 Defence Sun Test

Defence Sun Test

"GUT" (Note: 2,1) ★★★★
LSF: 30, Sonnenspray, für empfindliche normale und empfindliche trockene Haut, chemische Filter, Inhaltsstoffe: mangelhaft, Inhalt: 200ml

8.0
19,25 € 22,90 € zum Angebot
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5 Daylong Test

Daylong Test

"BEFRIEDIGEND" (Note: 2,7) ★★★
Breites Sortiment an Sonnenschutzprodukten für jeden Hauttyp, jedes Alter und jede Situation, chemische Filter, zuverlässige Schutz, Inhaltsstoffanalyse: befriedigend, Inhalt: 100ml

0
6 Ladival Sonnencreme Test

Ladival Sonnencreme Test

"BEFRIEDIGEND" (Note: 2,7) ★★★
LSF: 30+, für allergische Haut, chemische UV-Breitbandfilter, für Gesicht & Körper, enthält 5 nicht empfehlenswerte Inhaltsstoffe, Inhalt: 200ml

6.6
16,72 € 19,95 € zum Angebot
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7 Nivea Sonnencreme Test

Nivea Sonnencreme Test

"AUSREICHEND" (Note: 3,6) ★★
LSF: 30, Schutz & Pflege Sonnenmilch mit verbesserter Formel, für normale Haut, chemische Filter, Inhaltsstoffe: mangelhaft, Inhalt: 250ml

4.8
6,95 € 7,99 € zum Angebot
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Marlen Youneeq neuWer sich einmal die Liste der Inhaltsstoffe auf herkömmlichen Sonnencremes anschaut, dem graut es. Diese Produkte sind die reinsten Chemie-Cocktails. Auch ich dachte bislang: „Naja, das geht halt nicht anders, aber Hauptsache, es schützt gut. Und den Urlaubsduft, den wir mit diesen Produkten assoziieren, ist ja auch ok.“

Daß es tatsächlich anders geht, zeigen ein paar wenige innovative Produkte wie z.B. die von Ultrasun. Ringana geht noch einen Schritt weiter. Mit diesem Sonnenschutzmittel zeigen die Österreicher, daß effektiver Sonnenschutz und natürliche Inhaltsstoffe kein Gegensatz sein müssen (hier findest Du den RINGANA FRESH sunscreen Testbericht).

Für mich eines der beeindruckendsten Kosmetikprodukte, das wir je getestet haben!

Marlen

Sonnencreme Test: So haben wir getestet

Um aussagekräftige Resultate zu erzielen, haben wir alle Sonnencremes bei intensivster Sonnenstrahlung in verschiedenen Umgebungen (z.B. am Meer, im Hochgebirge) getestet.

Und dies jeweils von Personen unterschiedlichen Alters (6-53 Jahre) und Hauttyps. Die folgenden Testkriterien haben wir dabei zugrundegelegt (das wichtigste Testkriterium sind dabei die Inhaltsstoffe):

Sonnenschutz (20%):
Wie zuverlässig ist der Sonnenschutz? Ist das Produkt wasserfest und hält es dieses auch ein? Konnten wir eine Veränderung der Pigmentflecken feststellen?

Inhaltsstoffe (30%):
Welcher UV-Filter wird verwendet? Sind kritische Stoffe enthalten? Sind Duftstoffe und Parfum enthalten?

Hautpflege (20%):
Wird die Haut spürbar gepflegt, sind entsprechende Effekte erkennbar?

Anwendung (10%):
Wie einfach und gleichmäßig lässt sich das Produkt verteilen? Zieht es schnell ein?

Preis/Leistung  (20%):
Stehen Kosten und Nutzen in einem angemessenen Verhältnis?

Sonnencreme Test in Dubai
Wir haben den Sonnencreme Härtetest in der heißen Sonne Dubais gemacht

Unsere Empfehlung geht ganz klar zu den Sonnencremes mit mineralischem Filter oder einer Kombination aus chemischen und physikalischen.

Achten sollte man zudem darauf, dass nicht der UV FiIter Octocrylene (leider der meist verwendete UV Filter) enthalten ist. Octocrylene kann einen Einfluss auf die Hormone haben und Allergien hervorrufen. Spuren von Octocrylene sind sowohl in der Muttermilch wie in Fischen nachgewiesen worden.

Vor allem bei Kindern und Babys empfehlen wir mineralische Sonnencremes ohne chemischen UV-Filter.

Bei Sonnenallergien oder empfindlicher Haut sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass keine Duftstoffe (diese haben in Sonnencremes eh nichts verloren) enthalten sind.

Unser Praxistest in Dubai (> 14 h Sonne pro Tag, Temperaturen bis zu 45° C) hat gezeigt, dass mineralische Sonnencremes sehr gut vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen.

Wir können dir die Ultrasun Body Mineral SPF50 empfehlen (hier geht’s zum Ultrasun Body Mineral Testbericht). Eine Testerin, die stark unter Sonnenallergie leidet, hat mit dieser Sonnencreme keinerlei allergische Symptome gezeigt.

Eine weitere Sonnencreme ohne Chemie ist die Ringana FRESH sunscreen. Für uns die beste Sonnencreme am Markt.

Die UV-Filter: UV-A- und UV-B-Schutz

Schutz ist nicht gleich Schutz. Es kommt immer auch darauf an, gegen welche Strahlen der Sonnenfilter schützt.

UV-B-Filter:

  • schützen vor Sonnenbrand
  • sorgen gleichzeitig für die Bildung von Vitamin D

UV-A-Filter:

  • gegen Sonnenallergien
  • frühzeitige Hautalterung
  • Altersflecken
  • Hautkrebs

Der Lichtschutzfaktor, der auf einem Produkt angegeben ist, bezieht sich immer nur auf die UV-B-Strahlung. Von einer Tagescreme, die in der dunklen Jahreszeit aufgetragen wird, erwarten wir aber eigentlich eher einen Schutz vor den UV-A-Strahlen (in dem Artikel Tagescreme mit LSF haben wir uns mit diesem Thema ausführlich beschäftigt).

Wichtig ist also, darauf zu achten, dass zusätzlich das UVA-Siegel auf der Verpackung abgebildet ist.

Sonnecreme Test
Stiftung Warentest Sonnencreme Test

Die Produktpalette der von Stiftung Warentest getesteten Sonnencremes und -sprays reicht von günstig bis teuer: für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Erfreulicherweise schnitten viele Produkte mit „gut“ oder „sehr gut“ ab.

Allerdings gibt es das Testkriterium Inhaltsstoffe (für uns das Wichtigste!) leider nicht. Es wird die Wirksamkeit des Sonnenschutzes, die Feuchtigkeitsanreicherung in der Haut, die Anwendung und Handhabung des Produktes sowie Anwendungshinweise, Beschriftungen und Verpackung bewertet. Leider finden wir keine Angaben zu den verschiedenen UV-Filtern sowie bedenklichen Inhaltsstoffen.

Sonnencreme Test
Sonnencreme Test in Dubai

Chemisch oder mineralisch? Die 2 Arten von UV-Filtern

Sonnenschutzfilter minimieren die Folgen der UV-Strahlen auf unserer Haut. Dies tun sie, indem sie die Strahlen absorbieren, streuen oder reflektieren. Dies wiederum ist davon abhängig, welcher Klasse sie angehören. Man unterscheidet generell zwischen:

  1. mineralischen (physikalischen) oder
  2. organischen (chemischen) Filtern

Viele Produkte enthalten einen Mix aus beiden.

Sonnencreme Test
UV-Filter sind mit den anderen Inhaltsstoffen auf der Verpackung der Sonnencreme angegeben

Mineralische Filter/Physikalische Filter

Mineralische Filter bestehen aus winzig kleinen Partikeln, die sich auf die Haut legen und das Sonnenlicht reflektieren, streuen und zum Teil auch absorbieren. Sie wirken sofort und schützen die Haut vor Verbrennungen.

Wichtigste Vertreter sind Titandioxid und Zinkoxid. Sie bieten einen sehr effektiven Lichtschutz, können aber in großen Mengen auf der Haut „weißeln“. Bei einem Lichtschutzfaktor von 20 müsste z.B. eine so große Menge der physikalischen Filter verwendet werden, dass die Haut einen inakzeptablen Weißeleffekt erhalten würde.

Vorteile mineralische Filter:

zerfallen nicht unter Lichteinfluss
wirken sofort
sind grundsätzlich gut verträglich
man kann auf Chemie in der Sonnencreme verzichten (alle Naturkosmetik-Sonnencremes arbeiten daher mit mineralischem Filter)

Nachteile:

können einen weißlichen Film hinterlassen,
Titandioxid schützt vor kurzwelligen UV-A Strahlen, nicht aber gegen die langwelligen (nur in Kombination mit Zinkoxid werden beide Wellenbereiche abgedeckt)

Mittlerweile kommen aber zunehmend Nano-Partikel zum Einsatz, die weniger weißeln. Ob die Partikel aufgrund ihrer geringeren Größe die Hautbarriere durchdringen können, ist nach aktueller Studienlage nicht abschließend geklärt.

Übrigens: Ob physikalische Filter im Blut nachzuweisen sind, wird weiterhin intensiv erforscht. Nach heutigen Erkenntnissen scheinen die physikalischen Filter (zumindest im nicht-Nanobereich) nebenwirkungsfrei. Von Zinkoxid weiss man lediglich, dass es auf Dauer die Haut austrocknen kann.

Hiere findest Du unseren aktuellen SONNENCREME TESTSIEGER

Ringana Sonnencreme - FRESH sunscreen SPF 20

Organische/Chemische Filter

Ganz anders sieht es da schon bei den chemischen Filtern aus, die über die Haut bis in den Körper eindringen.

Die am häufigsten verwendeten Stoffe:

  • Ethylhexyl Methoxycinnamate und
  • Benzoephenon

Sie erzeugen neue Molekülverbindungen in der Haut, die allergenes Potential haben und hauteigene Enzyme angreifen. Eine Studie aus dem Institut für Pharmakologie und Toxikologie Zürich konnte sogar 2001 schon nachweisen, dass einige chemische Filter östrogenartige Wirkung haben und Fruchtbarkeitsstörungen, Fettleibigkeit und Brustkrebs verursachen können. 1998 fand Öko-Test erstmals auch diese Lichtschutzfilter in der Muttermilch.

Rein ökologisch gesehen schaden die chemischen Filter zusätzlich der Umwelt. Sie gelangen in die Gewässer und Fische und von dort wieder zurück in die Nahrungskette. Korallen sterben innerhalb kürzester Zeit, wenn sie mit bestimmten chemischen Filtern in Kontakt kommen.

Einige chemische Filter behalten ihre Wirksamkeit nur, wenn sie regelmäßig nachgecremt werden. Sie zersetzen sich nämlich unter dem Einfluss von Sonnenlicht. Bei der Zersetzung entstehen wiederum freie Radikale, die wie das Sonnenlicht die Zellen schädigen können. Außerdem verliert die obere Hautschicht ihren Schutz, wenn die Filter durch die Haut wandern.

Organische UV-Filter wirken als unsichtbares Schutzschild, indem sie in die oberste Hautschicht eindringen, die UV-Strahlen absorbieren und in Wärmeenergie und Infrarotstrahlen umwandeln. Sie wirken verzögert nach einer gewissen Latenzzeit. Insbesondere bei geschädigter Haut, wie extrem trockener Haut oder Neurodermitis, können die sehr reaktiven Moleküle leicht die Hautbarriere durchbrechen und in den Körper wandern.

Nanopartikel in der Sonnencreme – sind sie gefährlich?

In Bezug auf Nano-Partikel ist die Rechtslage eindeutig. Für die in Hautcremes und Sonnenmilch verwendeten Pigmente Titandioxid und Zinkoxid scheint die Sicherheit für die menschliche Gesundheit innerhalb der EU belegt. Das Bundesamt für Risikobewertung sieht keine gesundheitlichen Bedenken, wenn der Anteil an Zinkoxid höchstens 25 % beträgt. Mehrere Studien zeigen, dass die Nano-Partikel nicht in die Haut eindringen und daher ohne Bedenken in Kosmetikprodukten eingesetzt werden können (Kosmetik-Kommission am Bundesinstitut für Risikobewertung 2005). Andere wiederum konnten Spuren von Zink-Partikeln in Blut und Urin nachweisen. Seit 2013 sind Nano-Partikel kennzeichnungs- und zulassungspflichtig und durchlaufen vor der Vermarktung eine Qualitäts- und Sicherheitsbewertung durch einen Experten.

Auch chemische UV-Filter Mitteln sind zulassungspflichtig. Ihre Verwendung ist nach der Kosmetikverordnung (KVO) geregelt. Außerdem ist die gesundheitliche Unbedenklichkeit durch den Hersteller nachzuweisen.

So verstecken sich die Sonnenschutzfilter: Die INCI-Liste

Die Nano-Partikel werden mit dem Zusatz „Nano“ gekennzeichnet. Die am häufigsten verwendeten sind:

  • Titandioxid (physikalische UV-Filter, gut verträglich und bei empfindlicher Haut, Hautkrankheiten und Allergien geeignet)
  • Zinkoxid (physikalische UV-Filter, geeigneter bei empfindlicher Haut, Rosazea, Neurodermitis und Allergien)
  • Titanium Dioxide (nano)
  • Zinc Oxide (nano)

Chemische Filter, die nachweislich die Haut penetrieren und potentiell allergenes oder stoffwechselbeeinflussendes Potential haben, sind:

  • Benzophenone-3 (Oxybenzon)
  • Benzophenone-4
  • Benzophenone-5
  • 4-Methylbenzylidene Camphor
  • Homosalate
  • Octocrylene
  • Octyl Methoxycinnamate
  • Ethylhexyl Dimethyl PABA
  • Isoamyl Methoxycinnamate

Die folgenden chemischen Filter haben nur geringes allergisierendes und hormonelles Potential. Auch bleiben sie unter Lichteinfluss stabil:

  • Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine (Tinosorb)
  • Drometrizole Trisiloxane (Meroxyl XL)
  • Terephthalylidene Dicamphor Sulfonic Acid (Mexoryl SX)
  • Ethylhexyl Triazone (Uvinul T 150)
  • Butyl Methoxydibenzoylmethane (Avobenzone) (nicht photostabil)
  • Diethylamino Hydroxybenzoyl Hexyl Benzoate (Uvinul A Plus)
  • Diethylhexyl Butamido Triazone (Iscotrizinol)
  • Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid (Enzulisol) [4]

Und schließlich gibt es noch Kombinationen aus chemischen und physikalischen Filtern, wie:

  • Methylene Bis-Benzotriazolyl Tetramethylbutylphenol (nano)
  • Tris-Biphenyl Triazine (nano)
Hiere findest Du unseren aktuellen SONNENCREME TESTSIEGER

Ringana Sonnencreme - FRESH sunscreen SPF 20

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2 Kommentare
  1. Ich möchte test!

    • Hallo Krisztina,
      vielen Dank für deine Nachricht. Aktuell suchen wir keine Tester für Sonnencreme. Alle Tests sind abgeschlossen. Liebe Grüße

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    Youneeq